Die _**CARE Principles for Indigenous Data Governance**_ wurden als Ergänzung zu den FAIR-Prinzipien von der [Research Data Alliance International Indigenous Data Sovereignty Interest Group](https://www.rd-alliance.org/groups/international-indigenous-data-sovereignty-ig) erarbeitet und durch die [Global Indigenous Data Alliance](https://www.gida-global.org/) (GIDA) veröffentlicht (vgl. [Carroll et al 2020](https://doi.org/10.5334/dsj-2020-043)) . Das Akronym steht für _**C**ollective Benefit_, _**A**uthority to Control_, _**R**esponsibility_ und _**E**thics_. Auf Grundlage der CARE-Prinzipien werden Forschende dafür sensibilisiert, dass im Rahmen der Bemühungen um Open Data und Open Science die Rechte und Interessen indigener Völker gewahrt bleiben. Mit Beachtung der CARE-Prinzipien soll u. a. verhindert werden, dass aufgrund unterschiedlicher Machtverhältnisse oder historisch bedingter Ungleichheit das Selbstbestimmungsrecht indigener Personen und Personengruppen missachtet wird. (zit. nach [forschungsdaten.info](https://forschungsdaten.info/praxis-kompakt/glossar/#c269898))